März 2014

Titelblatt

S. 40
Gott ist die Liebe – Warum Muslime nicht zu demselben Gott beten wie die Christen

„Zu sagen, daß Gott Liebe sei, wäre – erklärt jedenfalls der bedeutende muslimische Gelehrte al Ghazali – Gotteslästerung, denn dies würde dem majestätischen Gott eine Nähe zum Menschen unterstellen, die seiner göttlichen Würde Abbruch täte.“

S. 12
Die historische Zuverlässigkeit der Passionsberichte

Immer wieder wird von modernen Theologen der Leidensgeschichte unseres Herrn jeder historische Wert abgesprochen: Sie sei fromme Dichtung, die aus den alttestamentlichen Weissagungen heraus gesponnen sei. Norbert Clasen verteidigt in diesem Artikel die Glaubwürdigkeit der Passionsgeschichte – mit guten Argumenten.

S. 22
Über den Vatikan und den Heiligen Stuhl

Ein Gespräch mit Christophe Dickès über das von ihm jüngst herausgegebene „Dictionnaire du Vatican et du Saint-Siège“, eines Lexikons des Vatikans und des Heiligen Stuhls.

S. 28
Heidnischer Ursprung christlicher Feste? – Über ein unausrottbares Vorurteil im Kulturkampf unserer Tage

Hat die alte Kirche Feste, heidnische Bräuche und Festtage übernommen, um so die Akzeptanz des Glaubens zu erhöhen? Regelmäßig erscheinen zu den großen christlichen Festen in der Presse christenfeindliche Traktate und Traktätchen in diesem Tenor. Während solche Texte früher auf bestimmte Blätter beschränkt waren, ist diese Unsitte mittlerweile überall verbreitet. Besonders gerne benutzen die neuen Kulturkämpfer gegen die Kirche auch die Leserbriefspalten der Gazetten, um ihr anti-christliches Mütchen zu kühlen. Was dabei meist herauskommt, spottet jeder Beschreibung.

S. 4
Warum verehren wir Sankt Josef?

Dieser heilige Mann war der Ehegemahl Marias und der vermeintliche Vater Jesu Christi. Dieses Doppelamt ist der Quellgrund all seiner Würde, all seiner Macht, all seiner Heiligkeit und all seiner Verherrlichung.

S. 5
Gefahr eines Krieges

S. Seligkeit Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk von Kiew steht der mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine vor. Der geboren 1970 geborene Prälat warnte bei einem Besuch in Wien vor den Folgen des Konfliktes in der Ukraine und auf der Krim. „Wenn der Dialog scheitert, dann wird es einen dritten Weltkrieg geben. Wir müssen alles tun, um das zu verhindern, und wir können das auch.“

S. 5
Merkwürdiges Kriterium für den Beitritt zur EU

Die EU-Kommission hat klargestellt, daß die sogenannten „Rechte von Homosexuellen“ ein Kriterium für den Beitritt zur Europäischen Union darstellen. Im Zusammenhang mit einem Antrag Armeniens wurde dies mitgeteilt.

S. 6
Finanzstruktur

Der Papst hat die Finanzstruktur des Vatikans neu geordnet. Es wurde ein Wirtschaftsrat mit weitreichenden Befugnissen ins Leben gerufen.

S. 6
Teilnahme an Exerzitien

Papst Franziskus hat die Gläubigen aufgerufen, ihren Glauben durch die Teilnahme an Exerzitien zu festigen.

S. 7
Papst bittet Familien um Gebet

Papst Franziskus hat einen offenen Brief an die katholischen Familien geschrieben.

S. 7
Euthanasie in Belgien

Belgien hat als erstes Land in der EU die „aktive Sterbehilfe“ auch für Kinder, unabhängig von ihrem Alter, legalisiert. Der belgische König hat, trotz flehentlicher Bitten von Katholiken aus der ganzen Welt, dem Unrechts-Gesetz die Zustimmung nicht verweigert.

S. 9
Hermeneutik der Reform in der Ehelehre

Am 20. Februar hielt Walter Kardinal Kasper vor den in Rom versammelten Kardinälen einen Vortrag über die Familienpastoral, der in Auszügen bald bekannt wurde. Ohne die Unauflöslichkeit einer gültig geschlossenen Ehe verbal in Frage zu stellen, sprach der Kardinal jedoch von „Einzelfallösungen“ und „außergerichtlichen Prüfungen“, ob Ehen wirklich sakramental gültig zustande gekommen seien

S. 10
Rücktritt ohne Zweifel

Der emeritierte Papst schrieb dem italienischen Journalisten Andrea Tornielli zu seinem Rücktritt: „Es besteht nicht der geringste Zweifel an der Gültigkeit meines Rücktrittes vom Petrusdienst.“ Benedikt weiter: „Die einzige Bedingung für die Gültigkeit meiner Resignation ist meine vollständige Entscheidungsfreiheit. Spekulationen bezüglich der Gültigkeit sind schlicht absurd.“

S. 10
Kardinal Marx hat noch ein Amt

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, ist zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden.

S. 25
Von der Überwindung des Priestermangels – Ratschläge des unvergessenen Bischofs Michael Keller von Münster (+1961)

Michael Kellerwar von 1947 bis zu seinem Tod Bischof 1961 von Münster. Seine klaren katholischen Lehraussagen gaben vielen Christen, weit über die Bistumsgrenzen hinaus, Halt und Orientierung. Sein Fastenhirtenbrief von 1952, aus dem hier ein Teil wiedergegeben werden soll, widmet sich der Sorge um den Priesterberuf in den Familien. Der aufmerksame Leser wird auch in den scheinbar zeitgebundenen Äußerungen des Hirtenwortes fruchtbare Parallelen zur gegenwärtigen Situation ziehen können.

S. 33
Das Allgemeine Gebet

Das „Allgemeine Gebet“ Das Allgemeine Gebet ist eine heute nur noch wenig bekannte Form des Gebetes in den großen Anliegen der Kirche. Während die Liturgiereform überall „Fürbitten“ von mehr oder weniger Sinnhaftigkeit in die Gemeinden gebracht hat, ist die alte vorkonziliare Übung des Allgemeinen Gebets in traditionstreuen Gemeinden de facto abhanden gekommen.
Das Allgemeine Gebet in seiner ursprünglichen Form wird dem hl. Petrus Canisius (1521-1597), dem zweiten Apostel Deutschlands, zugeschrieben.

S. 34
„Kreuzfidel“ in die neue Krise Glaubwürdigkeit nach dem Glaubensjahr

Kaum ist das Jahr des Glaubens vorbei und schon wird offenbar, daß auch diese neue Anstrengung, die Glaubenskrise durch die Ausrufung ihres Gegenteils zu bekämpfen, ein Schlag ins Wasser war. Einige Streiflichter aus der jüngsten Zeit.

S. 46
Zwischen Utrecht, York, Münster und Rom – Sankt Liudger, der Apostel der Friesen und Sachsen

„Der Glaube unserer Väter!“ Dieser Satz war in allen Zeiten der Glaubensspaltungen und -neuerungen überall auf dem katholischen Erdkreis immer ein fester Halt und ein sicheres Unterscheidungskriterium.

S. 48
Neuevangelisierung: Warum der Konzilskatechismus nicht hält, was er verspricht – Die Kirche verurteilt den Rassismus und den Nationalismus!

Hier eine vorkonziliare Stellungnahme aus der katholischen Kirche gegen Rassismus und Nationalismus, die nicht allgemein bekannt ist, die aber die katholischen Prinzipien in seltener Klarheit knapp und präzise zusammenstellt.