Januar 2008

Titelblatt

S. 1
Die Grundsätze Papst Pius XI.

Vor 80 Jahren, am 6. Januar 1928, erschien eine prophetische Enzyklika Papst Pius XI. Nach den ersten Worten wird sie „Mortalium animos“ genannt. Hierin antwortet der Pontifex auf die großen Verwirrungen, die durch die starke Einheitssehnsucht der Menschen hervorgerufen werden, und gibt diesem Streben eine katholische Richtung. Wir werden diesen Text des Lehramtes nicht ohne große Ergriffenheit – vielleicht wiederum – lesen, scheint er doch für unsere Zeit geschrieben zu sein.

S. 4
Das Wunder des roten Fadens

Weil das Heil von den Juden kommt…“ (Joh 4,22).
Ausgehend von diesen Worten Christi an die Samariterin reflektiert Roy Schoeman die Rolle des Judentums in der Heilsgeschichte und geht der Frage nach dessen weiterer Bedeutung bis ans Ende aller Zeiten nach.

S. 5
Hoffnungsvoll...

Papst Benedikt XVI. hat eine neue Enzyklika herausgegeben, die sich mit der Hoffnung der Christen beschäftigt. Nach ihren ersten Worten wird sie mit „Spe salvi“ zitiert. Sie enthält eine Reihe sehr schöner Gedanken, für die man dem Heiligen Vater nur dankbar sein kann.

S. 8
Almuggimholz und Edelsteine

Das ist erstaunlich. Wir lesen: Die Einschiffung der Königin von Saba. Claude Lorrain 1648. London, National Gallery. Davon sieht man aber nicht viel. Auf dem Bild wird zwar etwas tranportiert, aber wir sind erstaunt: nicht das nur teilweise sichtbare, prächtige Schiff wird beladen, sondern vom Schiff her wird etwas abgeladen und zum neueren Teil des Hafens verbracht.

S. 11
Ein General der Gesellschaft Jesu

Der zurückgetretene Generalobere der Jesuiten, Pater Peter-Hans Kolvenbach SJ, hat die 35. Generalkongregation der Gesellschaft Jesu nach Rom einberufen, die am 5. Januar ihre Beratungen begonnen hat. Die 220 Mitglieder umfassende Versammlung ist das höchste Gremium der Jesuiten. Sie setzt sich zusammen aus ...

S. 1
Der Kardinal von San Giorgio

Sichtlich gerührt stand der Pontifex maximus in roten Paramenten vor dem schlichten Sarg. Rot ist die Trauerfarbe der Päpste. Echte Freundschaft verband ihn seit vielen Jahren mit dem verstorbenen Kardinalpriester von San Giorgio al Velabro, der uralten Basilika zwischen Kapitol, Palatin und Tiberufer.

S. 13
Eine erhebende Perpektive

Die Bischöfe können die traditionelle lateinische Messe gar nicht behindern

S. 15
Das neue Wort über Maria

Der Dillersberger-Kommentar zu den Schlussworten der Enzyklika „Mystici Corporis“

S. 17
Ist das II. Vatikanische Konzil noch aktuell?

Über eine „pastorale Erneuerung“, die nicht stattfand.