Februar 2006

Titelblatt

S. 1
Die Rechte Gottes mit Füßen getreten

Vor 100 Jahren herrschte großer Aufruhr unter Frankreichs Katholiken. Wieder trieb der Haß auf die katholische Religion ungeheure Blüten. Gottes Rechte über die Gesellschaft wurden mit Füßen getreten. Die Kirche antwortete mit dem Schwert der Lehre. Der Papst verurteilte am 11. Februar 1906 feierlich ein Staatsgesetz der französischen Republik mit apostolischer Autorität: Die Trennung von Kirche und Staat.

S. 5
Und die Schmähungen Christi?

Die – oft gewaltsamen – Proteste der islamischen Massen gegen Karikaturen ihres Religionsgründers, die sie nicht einmal gesehen haben, führte auf katholischer Seite zu scharfen Mahnungen, die Gefühle der Muslime nicht zu verletzen. Es sei dahingestellt, ob die konzertierten Aktionen nicht der politischen Manipulation entpringen, die das religiöse Empfinden der Muslime einfach mißbrauchen.

S. 8
Lehnte der hl. Paulus das Latein ab?

Immer wieder beruft man sich in den letzten Jahrzehnten zur Abschaffung des Lateins in der Göttlichen Liturgie (griechisch: theia leitourgia) der römisch-katholischen Kirche auf einen Satz des hl. Paulus: „In der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstande reden, um auch andere zu belehren, als zehntausend Worte in einer (unverständlichen) Sprache“ (1 Kor 14,19).

S. 11
„Gelobt sei Jesus Christus, hier ist Radio Vatikan“

Mit dem traditionellen Gruß „Laudetur Jesus Christus – Gelobt sei Jesus Christus“ beginnen heute wie vor fünfundsiebzig Jahren die Sendungen von Radio Vatikan. Aus Anlaß des Jubiläums, das der päpstliche Rundfunksender im Februar begehen darf, dokumentieren wir die Geschichte von Radio Vatikan in einem kurzen Abriß.

S. 18
Als ob es Gott nicht gäbe

Die Frage nach der Vereinbarkeit von moderner Wissenschaft und Glauben wird in der Regel anhand spezieller Einzelthemen wie Darwinismus, ethischer Implikationen moderner Gentechnik und ähnlichen Problemen diskutiert. Im Hintergrund steht aber die viel bewegendere Frage nach deren innerem Verhältnis. Der geistesgeschichtliche Weg, welcher von der scholastischen Philosophie abzweigend ...

S. 1
Treuepflicht

Was früher unter Todsündendrohung verboten war, wird heutzutage häufig ...

S. 2
7. Juni 1929, 12 Uhr

Ein bedeutsames Datum in der Geschichte der Schweizergarde
An diesem Tag nahm ...

S. 3
Die verharmloste Tragödie

Neue Angriffe auf die katholische Lehre vom „limbus puerorum“