Juli/August 2010

Titelblatt

S. 14
Kardinal Kasper – Eine Bilanz zum Ende seiner Ära!

Ein Gespräch mit dem Priester und Kirchenrechtler Prof. Dr. Georg May: „Wer dem Rat für Förderung der Einheit der Christen vorstehen soll, muß klare Begriffe haben und unerschütterlich im genuinen katholischen Glauben ruhen, damit er den nichtkatholischen Christen den Weg zur katholischen Einheit weisen kann. Kaspers Theologie ist für diese Aufgabe nicht geeignet. … Es ist nicht wahr, was der Kardinal ständig behauptet, nämlich, daß das Gemeinsame mit den Protestanten viel mehr sei als das Trennende. Das Gegenteil ist der Fall.“

S. 10
Das Vaterunser Verstehen, Beten und Leben

Vierte Bitte: „Unser tägliches Brot gib uns heute“

S. 20
Unterwegs zur Generation Angst

Inge M. Thürkauf über eine Basisbefindlichkeit des Menschen und die Beichte: Ein ungeordnetes Leben macht den Menschen krank, erzeugt ein schlechtes Gewissen, das seinerseits Ängste hervorbringt. Es gibt einen Weg, die Lebensordnung wieder zu finden: das „verlorene Sakrament“.

S. 24
Zur Begründung des Zölibats der Priester

Das Thema Zölibat ist zur Zeit aktuell, weil einige deutsche Oberhirten den Zölibat öffentlich in Frage stellen. Pater Mählmann erinnert an die Gründe für die Ehelosigkeit der Priester: „Die wesentliche Wurzel des Priestermangels ist zweifellos die Identitätskrise, in die das Priestertum nach dem II. Vatikanischen Konzil hineingeschlittert ist und die bis heute nicht behoben ist!“

S. 26
Ein Kloster „für morgen“

Ein Blick auf die Vergangenheit und die Zukunft des Ordenslebens in einer klösterlichen Gemeinschaft der Gegenwart.

S. 32
Der Heilige Rock zu Trier - Vor 200 Jahren wurde diese bedeutende Christus-Reliquie nach Trier zurückgeführt

Vielen ist gar nicht bewußt, daß die –nach dem Turiner Grabtuch – wertvollste Herrenreliquie der Christenheit im 17. und 18. Jahrhundert nur selten im Dom zu Trier verwahrt wurde. In jenen kriegerischen Zeiten wurde der Heilige Rock wiederholt für lange Jahre an andere Orte in Sicherheit gebracht. Mit Unterbrechungen wurde das heilige Gewand fast 130 Jahre lang außerhalb von Trier aufbewahrt.

S. 36
II. Vatikanisches Konzil

Die Kirche hat stets sehr wohl auf der Bewahrung bestimmter Begriffe bestanden und besteht immer noch darauf. Dies wird von modernen Theologen immer wieder bestritten: Diese lehnen „Satz“– bzw. „Wortwahrheiten“ ab, weil sie das „instruktionstheoretische Modell der Offenbarung“ durch ein „dialogisches bzw. kommunikatives Modell“ abgelöst wissen wollen. Dadurch gilt aber letztlich alles mehr oder weniger als zeitlich bedingt und kann auch inhaltlichen Veränderungen unterworfen werden.

S. 42
Unterwegs zu den Christen Syriens - Impressionen zweier Reisen in den Mittleren Osten (I. Teil)

Grundlage des Berichts sind zwei Reisen nach Syrien, die der Autor Norbert Clasen kürzlich unternahm. Dabei war auch Gelegenheit zu Gesprächen mit zwei katholischen Hierarchen, um Näheres über die Lage der Christen vor Ort zu erfahren. Zum einen mit dem jüngst ermordeten Bischof Luigi Padovese in Iskenderun, dem Vorsitzenden der türkischen Bischofskonferenz, sowie mit S. Seligkeit Gregorios III. Laham, Patriarch der (mit Rom unierten) melkitisch-katholischen Kirche in Damaskus.