September 2010

Titelblatt

S. 10
Neuer Glaube in neuen Räumen: Die Zerstörung unserer Kirchen

Unbezweifelbar kann man im 20. Jahrhundert die Zeit um das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) als Zeitalter der Zerstörung heiliger Bilder oder Denkmäler der eigenen Religion bezeichnen. Wohl kaum ein Altar, ein Sakralraum und ein Paramentenschrank, der nicht in den Sog der „Liturgiereform“ geriet! Was früheren Generationen in Zusammenhang mit ihren religiösen Vollzügen von größter Bedeutung, ja heilig war, wurde herausgerissen, zerstört, vernichtet oder verbannt. Auch hinter dieser Bilderzerstörung stand ein theologisches Ansinnen.

S. 8
Ein ranghoher römischer Prälat stellt fest: Eine para-konziliare Ideologie hat sich schon von Beginn an des II.Vatikanischen Konzils bemächtigt!

Am 2. Juli 2010 hielt Prälat Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, eine Konferenz im Priesterseminar Wigratzbad (Allgäu): „… die entscheidende Frage oder der wahrhaft ausschlaggebende Punkt zu Beginn der Schwierigkeiten, der Desorientierung und der Konfusion, die unsere Zeiten geprägt haben und noch prägen, (ist) nicht das II. Vatikanische Konzil als solches …, nicht die objektive Lehre in seinen Dokumenten, sondern die Interpretation dieser Lehre.“

S. 16
Vatikan bewertet Fatima-Geheimnis neu

Papst Benedikt XVI: „Wer glaubt, daß die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.“

S. 18
Der optimale Weg, in die Sprache der überlieferten lateinischen Liturgie hinzuwachsen

Die am weitesten verbreitete katholische Bibel des 19. und frühen 20. Jahrhundert ist ab Dezember 2010 wieder auf dem Buchmarkt erhältlich: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments in der Übersetzung der Priester Joseph Franz von Allioli und Augustin Arndt SJ. Eine Übersetzung, die damals die uneingeschränkte Approbation des Papstes und der Bischöfe erhielt und für die Kanzelverkündigung in den Gotteshäusern der deutschsprachigen Christenheit vorgeschrieben wurde. Jeder treukatholische Haushalt sollte diese Ausgabe und Übersetzung des Wortes Gottes besitzen.

S. 20
Der einzige Weg zur Einheit - Verpasste Chancen auf dem II. Vatikanum

Nirgendwo ist es durch den ständig propagierten Dialog wahrhaft zur in der Tat so notwendigen Einheit unter den Christen gekommen, vielmehr wurde die katholische Kirche ihrerseits zum Teil geradezu protestantisiert.

S. 28
Das Vaterunser Verstehen, Beten und Leben

Fünfte Bitte: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“

S. 32
Eine glänzende Verteidigung des Naturrechts

Eine buchbesprechung zu “Ins Herz geschrieben. Das Naturrecht als Fundament einer menschlichen Gesellschaft“ von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Graf Waldstein

S. 36
Heilige im Kirchenjahr: Der hl. Josef von Copertino

Ein schwebender Franziskaner

S. 38
Konzil: Wesensverwandlung im Widerspruch

Es kann nur als Trauerspiel bezeichnet werden, wie man heute immer wieder mit nicht minder wissenschaftlich fragwürdigen als glaubenswidrigen Mitteln das Dogma von der Transsubstantiation, von der Wesensverwandlung in der Eucharistie auszuhöhlen versucht.

S. 44
Unterwegs zu den Christen Syriens - Impressionen zweier Reisen in den Mittleren Osten (II. Teil)

Grundlage des Berichts sind zwei Reisen nach Syrien, die der Autor Norbert Clasen kürzlich unternahm. Dabei war auch Gelegenheit zu Gesprächen mit zwei katholischen Hierarchen, um Näheres über die Lage der Christen vor Ort zu erfahren.

S. 48
Dem Herrn geschworen: Der Eid gegen den Modernismus

Vor 100 Jahren hat der hl. Papst Pius X. den Antimodernisteneid eingeführt, um den Glauben zu schützen.dem letzten Konzil wurde er wieder abgeschafft. Nicht mehr nötig? Oder würde sich seine Wiedereinführung 2010 empfehlen? Eine aktuelle Beurteilung der nachkonziliaren Ära durch einen ranghohen römischen Prälaten stimmt nachdenklich.