November 2010

Titelblatt

S. 10
Bis zum Vergießen des eigenen Blutes - Würde und Bürde der Kardinäle

Einem auch nur oberflächlichen Betrachter der Kirchengeschichte wird schnell klar, daß das Kardinalat eine große Stärke der römischen Kirche war
Ein Gespräch mit Ulrich Nersinger

S. 14
Produziert, nicht gezeugt - Aus den Designerateliers der Genetiker

Anläßlich der Verleihung des Nobelpreises an den Pionier der künstlichen Befruchtung, Robert Edwards, hat der Präsident der päpstlichen Akademie für das Leben, Msgr. Ignacio Carracso de Paula, diese Ehrung scharf kritisiert.

S. 16
Ratlose Priester - Im Loyalitätskonflikt zwischen Rom und Ortskirche

Ein Gespräch mit Pfarrer Hendrick Jolie.
Daß die Gründung des „Netzwerks katholischer Priester“ als einer Art Selbsthilfegruppe lehramtstreuer Priester in Deutschland nötig wurde und sich wachsenden Zulaufs erfreut, zeigt, wie viele Priester mittlerweile „zwischen den Stühlen“ sitzen, was die Gehorsamsforderung (hier der Papst, dort der Ortsordinarius) anbelangt.

S. 34
Der hl. Karl Borromaeus - Modell eines Bischofs

Das 16. Jahrhundert war eine verworrene und von Kriegen erfüllte Zeit. Die vorgebliche Reformation breitete sich aus, nicht nur in Gestalt des Luthertums und später des Calvinismus. Schwärmer aller Art verunsicherten die Menschen. Fürsten und Könige suchten Macht über die Kirche zu erlangen, und manche von ihnen scheuten nicht einmal vor dem Bruch mit Rom zurück. In dieser Zeit mußte die Kirche sich besinnen, den Glauben gegenüber den reformatorischen Regungen aller Art erneut formulieren, Mißstände beheben und Institutionen schaffen, um den Herausforderungen der Zeit wirksam zu begegnen. Ein Bischof katholische Erneuerung – der hl. Karl Borromaeus.

S. 36
Das Neue Testament und seine Autoren - Eine Rezension zu einem Studienbuch von Karl Jaros

Das hier vorzustellende Buch unterscheidet sich erheblich von den geläufigen Einführungen in das Neue Testament, welche die Richtung in der biblischen Forschung der letzten Jahrzehnte geprägt haben. Karl Jaros zeigt zu Anfang die ideologischen Prämissen auf, aufgrund derer eine Spätdatierung der neutestamentlichen Schriften nach 70 n. Chr. behauptet wurde. Das größte Verdienst dieses Buches von Karl Jaros besteht darin, mit ideologischen Prämissen der liberalen Exegese, welche die geschichtliche Perspektive verdunkelt hat, aufgeräumt zu haben. Dem Werk ist eine weite Verbreitung zu wünschen.

S. 24
Das Mönchstum Geschichte und Spiritualität

Bericht über die XV. Schönenberger Sommerakademie für Studenten und Jungakademiker

S. 30
Das Vaterunser Verstehen, Beten und Leben

Siebte Bitte: „...sondern erlöse uns von dem Übel“

S. 38
Konzil – Unvollständige Wirklichkeit des Altarsakramentes?

S. 46
Unterwegs zu den Christen Syriens

4. und letzter Teil von Impressionen zweier Reisen in den Mittleren Osten